Das indische Tuch – Hier wird einiges verschleiert!
Mit Spannung, Witz und beeindruckendem schauspielerischem Können brachte die Theater-AG unserer Schule den Krimiklassiker „Das indische Tuch“ nach dem Roman von Edgar Wallace auf die Bühne. Die Schüler:innen überzeugten das Publikum an allen Aufführungsterminen mit einer außergewöhnlichen Leistung.
Vor der geheimnisvollen Kulisse eines abgelegenen Schlosses entwickelte sich eine fesselnde Geschichte voller rätselhafter Morde innerhalb einer Erbengemeinschaft, überraschender Wendungen und skurriler Charaktere. Das Ensemble verstand es, die Atmosphäre des berühmten Krimis eindrucksvoll einzufangen.
Besonders beeindruckend war die Spielfreude der jungen Darsteller:innen. Mit viel Ausdruck, sicherem Auftreten und großem Engagement verliehen sie ihren Rollen Leben und meisterten auch anspruchsvolle Szenen mit bemerkenswerter Souveränität. Dabei zeigte sich, wie viel Herzblut und intensive Probenarbeit in der Inszenierung steckten. Mein Dank gilt Frau Wismer, die mit so viel Energie und Leidenschaft die Theater-AG leitet.
Auch Bühnenbild, Kostüme sowie Licht- und Tontechnik trugen maßgeblich zur gelungenen Gesamtwirkung bei, mein Dank gilt den Schüler:innen des Schülerradios. Das Zusammenspiel aller Beteiligten machte die Aufführung zu einem echten Theatererlebnis und bewies eindrucksvoll das kreative Potenzial der Schulgemeinschaft.
Trotz eines Zwischenfalls am zweiten Theaterabend, der dazu führte, dass die Aufführung abgesagt werden musste, ließen es sich die jungen Darsteller:innen nicht nehmen, einen dritten Termin anzusetzen.
Am letzten Abend wurden dann unter vielen Tränen die Absolvent:innen verabschiedet, die unsere Schule und damit auch die Theater AG verlassen.
Mit ihrer Inszenierung von „Das indische Tuch“ hat die Theater-AG eindrucksvoll bewiesen, dass Schultheater weit mehr sein kann als eine Freizeitbeschäftigung: Es ist gelebte Kreativität, Teamarbeit und kulturelles Engagement auf hohem Niveau. Die Schüler:innen dürfen auf ihre herausragende Leistung mit Recht stolz sein.
Ich bin gespannt auf die nächste Inszenierung.
J. Noffke
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